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KEINE Öffnung der Dove Elbe zur Tideelbe!

Es gibt Überlegungen, die Dove Elbe über das Sperrwerk an der Tatenberger Schleuse zur Norderelbe hin zu öffnen und dadurch zu einem Tidegewässer zu machen. Das bedeutet, dass auf der Dove Elbe Ebbe und Flut eintreten werden. Es ist ein Tidenhub von ca. 2 Metern geplant. Weite Abschnitte werden zwei Mal täglich trockenfallen und zu einer Schlick-Landschaft. Dies bedroht die Existenz von ansässigen Vereinen und Firmen, die Standsicherheit von Gebäuden und Deichen und macht die derzeitige Nutzung als überrigional bedeutsames Wassersportrevier und Naherholungsgebiet nahezu unmöglich. Ein intaktes Biotop soll dem Brackwasser und Sedimenten des Hafens ausgeliefert werden. Die heutige Flora & Fauna der Landschafts- & Naturschutzgebiete wird es dann so nicht mehr geben. 

Warum gibt es diese irsinnigen Überlegungen?

Durch die jahrzehntelange Anpassung der Elbe an die wirtschaftliche Nutzung des Flusses, z.B. durch Fahrwasservertiefungen, haben sich einige Probleme ergeben:

  • Der Tidenhub hat sich in den letzten Jahrzehnten stark erhöht. Das Wasser läuft bei Flut höher auf und bei Ebbe weiter ab.
  • Durch die asymetrische Tidekurve (5 h auflaufend / 7 h ablaufend) gelangen mehr Sedimente in den Hafen als wieder hinaus.
  • Die Nebenelben und der Hamburger Hafen verschlicken.

Zur Lösung dieser Probleme haben sich die Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie der Bund auf den Aufbau einer Arbeitgemeinschaft unter dem Titel „Forum Tideelbe“ verständigt, die Maßnahmen zur Verbesserung entwickeln soll. Genauer kann man das alles unter www.forum-tideelbe.de lesen.

Das Forum Tideelbe hat Ende 2018 die Wiederanbindung der Dove-Elbe an die Tide als eine von 5 möglichen Maßnahmen (aus ehemals 29) in die engere Wahl genommen und prüft derzeit mit einer Machbarkeitsstudie, ob und in welcher Form die Maßnahme umsetzbar ist!

Die Bürgerinitiative "Dove-Elbe-retten" wehrt sich gegen den Irrsin!

1952 wurde die Dove-Elbe aus guten Gründen von der Tideelbe getrennt.  Die Dove-Elbe hat sich seit dem zu einem bedeutsamen Naherholungs- und Wassersportrevier entwickelt. Zahlreiche Firmen, Bootsbetriebe, Häfen und Vereine siedelten sich hier an. Die touristische und sportliche Bedeutung des Flusses, mitsamt der Gose-Elbe und der internationalen Ruderrregattestrecke, sowie dem Landesleistungszentrum für Ruderer, geht heute weit über die Grenzen Hamburgs hinaus . Tausende Hamburger arbeiten, leben, erholen und betätigen sich hier sportlich im Einklang mit der Natur. Das Naturschutzgebiet „Die Reit“ und zahlreiche Landschaftschutzgebiete sind die Heimat von Biber, Eisvogel und unzähligen Wildvögeln. Der gute Fischbestand und die Wasserqualität stehen für ein ausgwogenes Ökosystem. Die Vier- & Marschlande sind der Gemüsegarten von Hamburg, der auf sauberes (Grund-)Wasser ebenso angewiesen ist wie die Vieh- und Milchbetriebe vor Ort.  

 
Die Wiedereinführung der Tide hätte nicht nur gravierende Folgen für die Anrainer und Nutzer und das bestende Biotop. Sie würde immense Kosten verursachen und starke Eingriffe in die Landschaft und den Grundwasserspiegel bedeuten. Echte Wirkungen gegen die Probleme auf der Elbe und der Nutzen für die Natur sind bisher fraglich und werden gleichzeitig durch entgegen wirkende Maßnahmen – wie weitere Elbvertiefungen und die Zuschüttung von großen Hafenflächen – konterkariert.
 
Die Bügerinitiative „Dove-Elbe-retten“ setzt sich deshalb gegen die Tide auf der Dove-Elbe ein und wird dabei durch viele direkt und indirekt Betroffene Menschen unterstützt.  Auch Sie können uns mit Ihrer Unterschrift unter unsere Petition oder der Mithilfe in der Bürgerinitiative unterstützen!

 

Unterstützen Sie unserer Petition - Jede Stimme zählt!

Neues von der Bürgerinitiative

Dove-Elbe-retten! KEINE Öffnung der Dove Elbe zur Tideelbe! Nehmen Sie teil an unserer PETITION – jede Stimme zählt!